Am dritten Turniertag, der dieses Jahr auf einen Freitag den 13. fiel, hieß es in Wien Viertelfinale für die Damen und Achtelfinale für die Herren. Für die deutschen Teams hielt der Tag einiges an Überraschungen bereit: Laboureur/ Tillmann mussten sich im dritten Satz den Lettinnen Kravcenoka/ Graudina, die zuletzt Viertplatzierte bei Olympia waren, geschlagen geben. Bieneck/ Schneider unterlagen in zwei Sätzen den jungen Niederländerinnen Stam/ Schoon.

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Borger/ Sude hingegen konnte sich in zwei Sätzen mit 21:18 und 21:19 gegen die Russinnen Dabizha/ Kholomina durchsetzen und zogen somit ins Halbfinale ein. Dort treffen Sie am Samstag auf die Schweizerinnen Hüberli/ Betschart. Im zweiten Damen-Halbfinale stehen sich Lettland und Holland gegenüber.

Bei den Herren kam es zu einem weiteren Revanchespiel der Olympischen Spiele. Thole/Wickler trafen in der Runde der letzten 16 auf die Polen Kantor/ Losiak die Ihre Revanche nutzen und sich diesmal in zwei Sätzen gegen das deutsche Duo mit 18:21 und 18:21 (aus deutscher Sicht) durchsetzen konnten. Die Polen treffen nun im Viertelfinale auf die Spanier Gavira/ Herrera, welche zuvor die Silbermedaillengewinner aus Tokio Krasilnikov/ Stoyanovsky in drei Sätzen 21:16, 19:21 und 15:12 aus dem Turnier geworfen hatten.

Für eine Überraschung sorgte hingegen das neu formierte Team Ehlers/Pfretzschner, das in ihrem Achtelfinalspiel die Russen Liamin/ Myskiv bezwingen und damit ins Viertelfinale einziehen konnte. Dort treffen die beiden nun auf die erfahrenen Niederländer Brouwer/ Meeuwsen. 

Die letzte Partie des Abends auf dem Center Court sorgte für einen Krimi und ein Highlight zugleich. Dort trafen die amtierenden Olympiasieger Anders Mol und Christian Sorum auf die Italiener und ebenfalls Publikumslieblinge Paolo Nikolai und Daniele Lupo. Im direkten Schlagabtausch auf Augenhöhe punkten beide Teams abwechselnd. Am Ende verwandeln jedoch die Vikings den 7. Matchball im zweiten Satz und gewinnen das Spiel mit 21:18 und 29:27. Im Viertelfinale treffen sie nun auf die ebenfalls starken Russen Semenov/Leshukov.

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